Diese Vorgehensweise institutioneller Investoren wird als indirekte Kapitalanlage bezeichnet, weil Investitionen nicht unmittelbar in eine Immobilie erfolgen, sondern über einen speziell dafür vorgesehenen Immobilienfonds. Institutionelle Fondsstrategien unterscheiden sich von publikumsorientierten Fondsprodukten durch verschiedene Parameter. Sie werden bereits bei der Konzeption durch das Fondsmanagement an die jeweilige institutionelle Investorenzielgruppe angepasst. Neben der Investmentausrichtung und dem Investmentprofil des Fonds sind das Fondsvolumen, die Mindestzeichnungssumme sowie die Anzahl der Investoren des Fonds von Bedeutung.

Fondsstrategien für finanzstarke institutionelle Investoren erfolgreich zu realisieren, setzt ein hohes Maß an fachlichem Spezialwissen, Erfahrung und Kompetenz voraus. Weitere Erfolgsfaktoren sind die Verbundenheit zu lokalen Märkten und das Gespür des Fondsmanagements für das jeweils optimale Timing während eines Investmentprozesses. Deshalb zählen institutionelle Fondsmanager, die sich darauf spezialisiert haben, für institutionelle Investoren Finanzstrategien zu konzipieren und aktiv zu managen, zu den professionellsten Produktanbietern auf den internationalen Finanzmärkten. Als solche investieren sie i. d. R. direkt oder indirekt auch eigenes Kapital in die von ihnen gemanagten Fonds. Dies spiegelt das Vertrauen in die eigene Kompetenz wider und sorgt für einen Interessengleichklang mit den Investoren.